Löwisch, Roland - Auto-Mobilität
[978-3-942153-04-1]
Monsenstein und Vannerdat, Hardcover, 504 Seiten
Wie der Mensch das Laufen verlernte – 500.000 v. Chr. bis heute
ADAC Motorwelt Autobuch Sonderpreis 2012
Wussten Sie, dass ... es einen Motor gab, der mit Schweineschmalz geschmiert wurde? ... es bis 1884 verboten war, mit dem Fahrrad in Berlin zu fahren? ... der Peterwagen nur so heißt, weil niemand den richtigen Namen aussprechen konnte? ... die erste Ampel gleich nach der Installation explodierte?
Die Geschichte der Automobilität ist in diesem umfangreichen Nachschlagewerk von Roland Löwisch gleichsam informativ wie auch unterhaltsam geschrieben. Somit ist »Auto-Mobilität – Wie der Mensch das Laufen verlernte« nicht nur ein ideales Werkzeug für Auto-Journalisten, sondern auch ein Muss für den Auto-Fan.
»Keine Frage, es gibt nur noch wenige Bereiche der Mobilität, die nicht in Büchern bearbeitet worden sind: Von lebendigen Biografien über von Wissen strotzenden technischen Bibeln bis hin zu Bildbänden, die dem Fetisch Automobil in faszinierenden Ansichten Denkmäler setzen. Und nun gibt es auch einen schweren, teuren und bis in die tiefsten Tiefen schürfenden Band zu dem Thema Wie der Mensch zur Mobilität fand – und dabei das Laufen verlernte.
Roland Löwisch hat sich den Tort angetan, die Geschichte der vergangenen 500.000 Jahre menschlicher Mobilität zusammenzutragen – wobei er mit der Beherrschbarkeit des Feuers vor eben diesen 500.000 Jahren beginnt. Aber da der Mensch bis dato vor dem Feuer davongelaufen war, und es nun für sich nutzen konnte, ist dies der Start der Story.
Dann folgen 500 Seiten mit Daten zur Mobilität: 1781 meldet James Watt ein Planetenräderwerk zum Patent an – das Getriebe ist erfunden. Am 30. August 1867 startet das erste beglaubigte englische Dampfwagenrennen – das Rennen geht über acht Meilen, Isaak W. Boulton gewinnt. Opel baut 1903 exakt 178 Autos. Ford of Japan mietet 1925 am Koyasu-Kai in Yokohama Lagerhallen an und wird hier insgesamt 16.689 Fahrzeuge bauen. Am 6. September 1939 verlässt Enzo Ferrari Alfa Romeo – er kann sich nicht damit abfinden, für einen Hersteller, der ihn seiner Meinung nach gedemütigt hat, auf verlorenem Posten den Rennleiter zu spielen.
Und so geht es weiter: Seite für Seite hat Löwisch Daten aller Art zusammengetragen – die letzte Nachricht kommt vom 2. August 2010: 1,3 Milliarden Dollar überweist der chinesische Hersteller Geely auf das Konto von Ford für den Kauf von Volvo.
Danach folgen noch viele Seiten mit dem Firmen- und Markenregister; einem Register der Fahrzeugmodelle, Stichworte, Stichworte im zeitlichen Kontext, Temporekorde, Personen und der genutzten Literatur. Ein wahrlich schweres – und mit 150 Euro auch nicht gerade preiswertes – Werk, das jedoch bei jedem Durchblättern neues Wissen vermittelt.
Eine unglaubliche Fleißarbeit, die dieses Werk zu einem ganz besonderen Buch macht. Natürlich muss man nur einen Bruchteil des hier versammelten Wissens tatsächlich wissen – aber es macht für den Auto-Fan doch so viel Spaß, hier Neues zu erfahren, mit dem man bei jedem Gespräch auftrumpfen kann, dass man sich das dicke Werk im massiven Holzschuber doch ins Buchregal stellen sollte.« Jürgen Lewandowski«
This product was added to our catalog on Monday 30 January, 2012.