Edition Octopus, Softcover, 124 Seiten.Wir befinden uns im Theater. Das Stück geht gerade zu Ende, die Darsteller sind müde und die Zuschauer wollen nach Hause. Was aber tun die Figuren, wenn der Vorhang gefallen ist?Ihnen ist langweilig, sie wollen Theater spielen, sie brauchen ein neues Stück! Wie gut, dass ihr Autor noch anwesend ist, um die letzten Requisiten beiseite zu räumen. Dieser wird kurzerhand zum Bühnenbild, der Leser zum Zuschauer eines improvisierten Stückes und der Vorhang hält.So entführen die Figuren Louise, Eberhardt, Sharin Al-Kara und der Seher ihr Publikum auf eine sehr persönliche Reise durch die Satiren und Gedichte des Autors: von Bonn nach Troisdorf, von der Nordsee in die Sahara, einmal quer durch den Hörnchenwald und schließlich zu ihm selbst.KlappentextDer Souffleur: Darsteller! Schauspieler! Künstler! Sie sprechen, sie agieren, sie unterhalten. Sie ernten den Applaus, werden diskutiert und gefeiert und stehen in der Zeitung. Wie steht es mit den Figuren? Mit den wahren Helden eines jeden Stückes? Sie sind die Sprache, sie sind die Handlung, sie selbst sind die Emotionen. Und sie vergessen nie ihre Texte ... Sie werden auf der Bühne zurückgelassen, wenn Ihre Geschichte gespielt ist. Was tun sie bloß, wenn der Vorhang gefallen ist?Der Hausmeister: Was werden sie schon tun? Sie spielen Theater.Hintergründe zu Buch und Autor sind online unter www.projektiv.net nachzulesen.