Das war 2018!

Das war 2018

Das Jahr 2018 wird vielen von uns als die sogenannte „Heißzeit“ in Erinnerung bleiben. „Heißzeit“ – das Unwort des Jahres 2018. Denn es war ja nicht wirklich zu heiß, denn ganz so heiß war es dann im Rückblick doch nicht, es war einfach nur unfassbar trocken. Fehlende Niederschläge ließen viele Pflanzen verdorren, viele andere aber wieder prächtig gedeihen. So war die Obsternte und die Weinlese an vielen Orte spektakulär gut. Es kommt wie immer auf den Standpunkt an. Aber gab es da nicht noch mehr?

Kein Sommermärchen in 2018

Für die Fußballbegeisterten blieb es aus in diesem Jahr: Das Fußball-Sommermärchen. Nein, dolle war das wirklich nicht. Mit großen Erwartungen und noch breiterer Brust waren unsere Fußballer rund um Jogi Löw gestartet, das Selbstbewusstsein kannte kaum Grenzen. Immerhin hieß es doch: Ich bin, wir sind, ihr seid … Deutscher Weltmeister. Aber Pustekuchen. Das Spiel glich dem der Altherrenmannschaft von Kleinknittersdorf und aus war es alsbald für die Deutsche Mannschaft. Schnell stand die Heimreise an und sicherlich war es nicht falsch, den Mantel des Schweigens hierüber zu breiten. Das war einfach dumm gelaufen.

Immer wieder: Das digitale Zeitalter

Noch vor Fußball und Wetter war er wieder da: Der Gau in unserer digitalen Welt. Der INTEL-Prozessor hatte eine gravierende Sicherheitslücke vorzuweisen. Nur … nach der ersten Aufregung kam auch wieder das Achselzucken der Nutzer. Was genau man sich darunter vorzustellen hatte und wie die Auswirkungen auf uns alle waren, war vielen nicht klar. Oder egal, zumindest aber zu kompliziert zu durchschauen und so war es sehr schnell da, das Achselzucken und die alte Erkenntnis, dass so ein Computer nun mal unsicher ist. Was soll’s. Gepaart mit der Diskussion um autonom fahrende Fahrzeuge und künstliche Intelligenz verschwand das alles gemeinsam mit der Staatsministerin für Digitales Recht bald wieder aus den Köpfen. Insgesamt ist und bleibt es spannend: Das digitale Zeitalter und darüber hinaus die Welt der Promis, was uns zur zentralen Frage bringt:

Was war los bei den Promis?

Selbstverständlich gab es auch 2018 wieder viel Gesprächsstoff rund um die Promis. Es gab frisch Verliebte, Hochzeiten und Geburten. Zu Anfang des Jahres begann eine „junge“ Liebe mit einem Knall oder doch eher einem echten „Knaller“. Heidi Klum (45) und Tom Kaulitz (29) machten ihre Liebe offiziell. Was danach kam, war nicht weniger interessant: Die Hochzeit bei den britischen Royals. Prinz Harry und Meghan Markle gaben mit einem Millionenpublikum das Event des Jahres. Nach so viel Liebe gab es auch Frust und Trennung, denn Deutschlands beliebteste Schlagerfee Helene Fischer gab die Trennung von Florian Silbereisen bekannt. Bauern suchten ihre Frauen, fanden sie und trennten sich wieder. Viel war also los in unserem Promi-Universum. Es gab viel zu sehen, mitzufiebern und mitzuleiden.

Und auch hier wurde viel gelitten und geliebt:

Stars im Container

Im Sommer 2018 zogen sie wieder in Klausur: Die Promi-Big-Brother Stars. Die Bewohner in diesem Jahr waren unter anderem Sportler, Hellseher, Soap- und Reality-Stars und mit Heinz von Sayn-Wittgenstein gar ein echter Fürst, der die Selbstinszenierung genau so liebt wie das Austesten seiner eigenen Grenzen. Und wer hätte das gedacht? Auch Sophia Vegas, besser bekannt als Frau Ex-Wollersheim, zog mit ein. Sie hatte ihre Wahlheimat USA gegen den Container eingetauscht. Cethrin Schulze, das Sternchen aus verschiedenen Reality-Formaten wie z.B. „Love Island“, war ebenso mit an Bord wie das Internet-Phänomen Katja Krasavice, die mit Strings und High Heels einzog. Ob sie es im Container wirklich auf Ex-Bachelor Daniel Völz abgesehen hatte, war ein spannendes Thema in diesem Jahr. Wie auch immer, gemeinsam mit Cethrin Schulze wurde sie zu einem Duo der „Läster-Schwestern“, manchmal nervig, aber die meiste Zeit doch sehr unterhaltsam. Sind wir doch mal ehrlich.

Eine dieser beiden „Bitches“ musste zwar früh die anderen verlassen, bleibt aber ein interessantes Phänomen unserer Zeit:

YouTuberin Katja Krasavice

YouTuberin Katja Krasavice

Was macht diese Frau denn überhaupt zu einem Phänomen? „Krasavice“ ist ein Künstlername (wen wundert’s) und bedeutet übersetzt aus dem Tschechischen „Schönheit“ bzw. „Schöne Frau“. Sicher, das ist Ansichts- bzw. Geschmackssache. Tatsache ist aber auch, dass diese junge Frau (geboren 1996) einen äußerst erfolgreichen YouTube-Kanal mit mehr als 180 Videos und über 1.300.000 (!) Abonnenten betreibt und tatsächlich sehr dekorativ ist. Und das ganz gleich, ob angezogen oder nicht. Sie beschäftigt sich in den öffentlichen Netzwerken mit Themen aus Lifestyle und Sex und eines muss man ihr tatsächlich wirklich zugestehen, nämlich dass sie das, was sie tut, ausgesprochen professionell und erfolgreich betreibt. Bekannt und beliebt ist ihr Video „Sex Tape“. Sie hat in diesem Jahr im Big Brother-Container zwar nur den sechsten Platz erobern können und bei den männlichen Mitbewohnern tat sie sich ein wenig schwer, aber sie wird mit ihren Lästereien, Kommentaren und mit den unvergessenen Szenen in der Badewanne allen noch für lange Zeit im Gedächtnis bleiben.

Das Fazit zum Jahresrückblick

Nun ja, das Jahr 2018 wird uns vor allem mit seiner „Heißzeit“, der Fußball-Schlappe der Deutschen Nationalmannschaft, der Hochzeit bei den englischen Royals und der legendären Badewannen-Szene von Katja Krasavice in Erinnerung bleiben. War die Selbstbefriedigung echt? War sie gespielt? Egal, sie provoziert eben gern, was sie selbst auch immer wieder betont. Sie ist ein Phänomen unserer Zeit, freizügig, offen und ein sehr erfolgreicher YouTube-Star. Hübsch anzusehen und ganz und gar nicht dumm.

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